Mürzzuschlag, 29.Sept. -1.Okt. 2017
Anna Babka │Peter Clar │ Thomas Eder
Der Dialog der Religionen und das Leben im Dazwischen, Feenwelten und Mythologien, Generationen und Gärten, bilden, um nur einige zu nennen, die thematischen Foki der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit dem Œuvre Barbara Frischmuths. Weniger zentral erweist sich bislang die Frage nach den Schreibweisen, der sprachlich-rhetorischen Verfasstheit, der besonderen ‚écriture‘, die die Texte Frischmuths kennzeichnen. Um diesen wichtigen Bereich zu ergänzen und weiterzudenken widmet sich das geplante Symposium den ‚Schreibweisen‘, der ‚Poetik‘ der Texte Barbara Frischmuths. Dabei werden sowohl die Metaebene, also die explizit poetologischen Ausführungen, wie sie die Autorin etwa in „Traum der Literatur – Literatur des Traums“ formuliert und entwickelt hat, in den Blick genommen als auch die spezifische Verfasstheit der literarischen Texte selbst.
Das Symposium vereint literaturwissenschaftliche Beiträge gleichermaßen wie essayistische oder literarische ‚Antworten‘ auf Frischmuth, wobei sowohl Frischmuth-Expert_innen zu Wort kommen sollen als auch Beiträger_innen, die aus unterschiedlichen Perspektiven erstmalig Sichtweisen zu Frischmuths Werk entwickeln.







